Konzerte

Frühjahr 2019

„nachgedacht”

Rolf Rudin: Requiem

Projekt mit zwei Chören

Chorissima - Chor des Gesangverein Gundelsheim
Kreisjugendchor Bamberg

 

Das Konzert in Würzburg am 22.03.2019 muss leider entfallen!
 
23.03.2019Samstag19:00 UhrSt. Kunigund Bamberg
Joseph-Otto-Kolb-Straße 1, 96052 Bamberg
24.03.2019Sonntag16:00 UhrSt. Otto Bamberg
Siechenstraße 72, 96052 Bamberg

WiBraPhon unter der Leitung von Prof. Johann Mösenbichler und Chorissima, Chor des Gesangvereins Gundelsheim unter der Leitung von Thomas Wolf schließen sich zur Fastenzeit erneut zu einem gemeinsamen Konzertprojekt zusammen. Bereits im Frühjahr 2016 präsentierten diese beiden Klangkörper in Zusammenarbeit mit dem Chor der Berufsfachschule für Musik Bad Königshofen und dem Kantatenchor Bamberg Karl Jenkins´ bewegendes Werk „The Armed Man – A Mass For Peace“. Für die Konzertreihe „nachgedacht“ im März 2019 haben Orchester- und Chorleitung ein nicht weniger berührendes Werk ausgewählt. Vom 22. bis 24. März wird in Würzburg und Bamberg in drei Konzerten Rolf Rudins Requiem, op. 70 für Chor und Blasorchester zu hören sein. Als neuer musikalischer Partner dieser Fusion aus Chor und Blasorchester wirkt erstmals der Kreisjugendchor Bamberg unter der Leitung von Wolfgang Reh mit.

Rolf Rudins Requiem entstand 2005 als Auftragswerk für einen Gedenkgottesdienst in Südtirol. Zeitgenössisch, aber nicht avantgardistisch, begeisterte das emotional packende Werk seither schon viele Menschen im In- und Ausland.

Der 1961 in Frankfurt geborene Komponist zu seinem Werk: „Die damaligen Auftraggeber wünschten sich ein Stück, das einen großen Kreis von Menschen ansprechen und bewegen sollte. Diesem Gedanken folgend wurden Klang- und Gestaltungsmerkmale benutzt, die aus einer historisch tradierten Musiksprache stammen. An vielen Stellen scheinen aber aktuellere Klangtechniken und neuere harmonische Verbindungen hervor, die das Requiem gemäßigt als ein Stück unserer Zeit erkennbar werden lassen.“ -

„Mit kraftvollen Klängen im tiefen Blech beginnt die Komposition - auf der Vertonung der traditionellen lateinischen Requiemtexte basierend - mit dem Introitus. Auch im Chor steigen die Klänge aus der Tiefe empor und verschwinden schließlich wieder im tiefsten Bassregister, Das eher melodisch angelegte Kyrie wechselt zwischen mehrstimmigen Chorpassagen und kantablem Unisono. Das Graduale mit angehängtem Tractus ist motettenartig in verschiedenen Abschnitten komponiert und enthält meditative „Parlando“-Partien. Ganz in der französischen Tradition eines Fauré oder Duruflé erscheint ein Solo-Sopran im ruhigen, in die liturgische Textabfolge eingeschobenen „Pie Jesu“, das ein Höhepunkt an Innigkeit darstellt. An Bewegung allerdings gipfelt es im Sanctus, in dem kurze Akkorde mit schnellen Motiven in allen Registern des Orchesters wechseln. Durch helle Trompeten unterstützt strahlt der bis zu 8 stimmige Chor sein „Hosanna“. Umspielt von einer regen Soloflöte erscheint das bittende „Agnus Dei“, bevor im „Lux aeterna“ (Communio) chromatisch rückende Dreiklänge der Frauenstimmen farbenprächtig schillernd gegen den gregorianischen Gesang im Orchester gesetzt werden. Die Komposition gipfelt im dramatischen „Libera me“ mit sehr expressiven Unisono-Passagen, rhythmisch spannenden Synkopen und aggressiven Fortissimo-Akkorden. Der in diesem Satz bereits ruhigere Schluss führt direkt zum 2012 neu hinzukomponierten „In Paradisum“, das von zartem Glockenklang eingeleitet und beschlossen, den Hörer in himmlischen Frieden geleitet.“

Eintrittspreise

VVK: 15 €, ermäßigt 12 €
Abendkasse: 18 €, ermäßigt 15 €

Ermäßigung für Schüler, Studenten, Menschen mit Behinderung - gegen Nachweis.

 

Kartenvorverkauf über Reservix:

Ticketlink - Samstag, 23.03.2019, 19:00 Uhr in Bamberg

Ticketlink - Sonntag 24.03.2019, 16:00 Uhr in Bamberg


Herbst 2019

Maslanka - Respighi

 

15.11.2019Freitag20:00NeuStadtHalle am Schloss
Würzburger Str. 48, 91413 Neustadt an der Aisch
16.11.2019Samstag19:30Kulturhalle
Hermasweg 1A, 97506 Grafenrheinfeld
17.11.2019Sonntag16:00Redoutensaal
Theaterplatz 1, 91054 Erlangen

 

David Maslanka

Symphony No. 4

Die Wurzeln Maslankas 4. Symphonie sind vielfältig: eine rhythmisch treibende Kraft – spontan unterbrochen von mächtigen Klangtürmen, die sich in wunderbarer Harmonik in anschmiegende Linien, die für die Schönheit des Lebens stehen, entwickeln. Maslanka zeigt damit auch seine tiefe Religiosität und seine tiefe Ehrfurcht am Menschsein. Immer wieder begegnen uns Anklänge und Episoden aus Chorälen von Johann Sebastian Bach, wie z. B.: „Christus, der uns selig macht“. Große und weit ausladende Linien erinnern uns an unsere Dankbarkeit für das Leben in all seiner Vielfalt. In einem Satz gespielt steigen diese Linien hymnenartig auf und entwickeln sich pochend, mahnend und bittend zum Gebet.

Musik zum Hinhören und Wirken lassen!

 

Ottario Respighi

Pini di Roma

Ottorino Respighi ist uns in erster Linie für seine »Römische Trilogie« bekannt, zu der neben dem von WiBraPhon aufgeführten »Pini di Roma« auch noch »Fontane di Roma« und »Feste Romane« zählen. Alle drei symphonischen Dichtungen besingen in einer klassizistisch-romantischen Klangsprache die Schönheit der Stadt Roms und erinnern, teils in einer schon zur Entstehungszeit nicht mehr angemessenen und rückwärts gewandten Ästhetik, an Ereignisse aus der italienischen Geschichte.

»Pini di Roma« besteht aus folgenden vier Sätzen:

  1. I pini di Villa Borghese (Die Pinien der Villa Borghese)
  2. Pini presso una catacomba (Pinien bei einer Katakombe)
  3. I pini del Gianicolo (Die Pinien auf dem Ianiculum)
  4. I pini della Via Appia (Die Pinien der Via Appia)